2019. Handbuch
für Gäste aus der Familie, nur zur Unterkunft.
Herzlich
willkommen und eine gute
Zeit an Bord wünscht die Stamm-Crew. Michael und Rita
Die Basics:
Die Basics:
Ankommen
Kurzer prüfender Blick auf
Leinen, Fender, Rumpf, Rigg: Alles plausibel?
Wenn nein (Leine gerissen, Bootsrumpf scheuert am Steg, Sichtbare Schäden am Rumpf...bitte vor betreten des Bootes das Marinabüro (Öffnungszeiten) und oder einen Marinjero (24 Stunden an den Stegen unterwegs) informieren und zu Protokoll geben. Fotos machen.
Alles ok. Jetzt geht´s an Bord
Wenn nein (Leine gerissen, Bootsrumpf scheuert am Steg, Sichtbare Schäden am Rumpf...bitte vor betreten des Bootes das Marinabüro (Öffnungszeiten) und oder einen Marinjero (24 Stunden an den Stegen unterwegs) informieren und zu Protokoll geben. Fotos machen.
Alles ok. Jetzt geht´s an Bord
Einstieg Steuerbord
(rechts seitlich) am Heck über den Fingersteg. Die zwei übereinander verlaufenden
Relingdrähte hinten aushaken und an der nächsten Relingstütze
einhaken. So verlegen, dass keine böse Stolperfallen entstehen. Kann
während des ganzen Aufenthaltes aufbleiben. Bitte nicht an den Relingsstützen, sondern an dem Griff über dem weißen "Lauschohr" festhalten. Super. Danke.
Einstieg ins Cockpit
durch die hintere in Fahrtrichtung rechte Persenningteil, das
aufgerollt werden kann. Die seitlichen Persennigteile ebenfalls
aufrollen, ebenso das linke hintere. Perfekt. Falls immer noch zu warm, aussen die Druckknöpfe lösen, die hinteren zwei Reissverschlüsse öffnen und den hinteren Teil der Persenning nach hinten ablegen. Falls ihr zusätzlichen Sonnenschutz benötigt, in der "Backskiste" im Cockpit ist eine weiße Plane, die über den Baum gelegt und abgespannt wird. Müsst Ihr einfach ausprobieren, haben wir noch nicht benutzt.
Einstiegsschott
aufschließen, nach oben raus ziehen und oben im Cockpit irgendwo
hinlegen. Glasschiebedach am Niedergang ganz aufschieben. Ihr werdet Profis...
Ach ja, wenn es im Cockpit staubig ist, einfach mit der Wasserflasche (am Steg befüllen) den Boden abspülen. Oder das Deck im Cockpit. Dazu aber die Einstiegsluke wieder schließen. Das Wasser läuft automatisch ab!
Ach ja, wenn es im Cockpit staubig ist, einfach mit der Wasserflasche (am Steg befüllen) den Boden abspülen. Oder das Deck im Cockpit. Dazu aber die Einstiegsluke wieder schließen. Das Wasser läuft automatisch ab!
Im Boot unten
angekommen, alle (Dach-)Luken (Vorschiff, Salon, Kombüse,
Achterkajüte, Nasszelle) öffnen. Bei den großen Luken zuvor
Sperrhebel im Griff verschieben. Zum weiteren Querlüften
Seitenfenster (bis auf Navitisch) nach Bedarf öffnen.
Und keine Sorge, die Gläser sehen je nach Lichteinfall zersplittert aus. Sind sie aber nicht. Alles gut.
Auch hier unter Deck schauen. Alles plausibel? Wenn nicht, mich anrufen.
Stromversorgung
Das „Landkabel“ (für die 230 Volt Versorgung an Bord und den Ladebetrieb für die Batterien) ist
bordseitig (am Heck, gelber Stecker) eingesteckt. An Land befindet sich die „Landsteckdose“ (blaue Steckdose und Stecker).
Schaut mal wie andere das Kabel verlegt haben. Es darf nicht zu
stramm sein (wegen der Bootsbewegungen) und sollte nicht im Wasser
liegen.
Die Stromversorgung zum Boot ist nun hergestellt. Super gemacht!
Im Boot Steuerbord (rechts in Fahrtrichtung) neben
dem Niedergang sind drei Batteriehauptschalter. Alle drei um neunzig
Grad drehen (ON). Dann bitte den Batteriecomputer ablesen und die Werte
notieren (für mich, statistische Zwecke zur Leistungsfähigkeit der
Batterie) und zwar die Spannung (Volt) und den Ladezustand (%). Danke.
Jetzt müssen nur noch die Landversorgung und die Batterieversorgung gekoppelt werden. Das geschieht an diesem Panel in der Navigationsecke:
Die blaue Taste drücken, dann sind alle Systeme des Bootes mit dem Landstrom verbunden, wenn darüber das Feld rot angezeigt wird. Falls das nicht funktioniert, anrufen. Die rote Taste trennt alles.
Jetzt noch den (haptisch geilen) Schalter "Hauptschalter Bordnetz" von links nach rechts "umlegen", und alle Systeme der Batterieladetechnik fangen an zu laufen. Das kann man durch ein Summen im Motorraum vielleicht hören.
Zusätzlich kann über den unteren Schalter nun Strom auf die 230 V Steckdosen an Bord (Kombüse, Naviecke, Vorschiff, Heckkabine) gelegt werden.
Der Schalter in der Mitte ist für den Warmwasserboiler. Den bitte immer nur einschalten, wenn Warmwasser benötigt wird. Dauert rund 20 Minuten, bis das Wasser heiß ist. Wichtig: Bitte nie Boiler und elektrische Induktionsplatte oder Föhn gleichzeitig verwenden. Warum? Dann fliegt die Sicherung am Steg raus. Das mögen die Nachbarn nicht. Und die Marinaleute sind auch nicht begeistert, wenn sie ausrücken müssen...
Weiter geht es. Die stromverbrauchenden Systeme an Bord:
Licht gibt es nur, wenn der Stromkreislauf eingeschaltet ist.
Wasser fließt nur, wenn die Druckwasserpumpe eingeschaltet ist.
Der Kühlschrank kühlt nur, wenn der Schalter eingeschaltet ist.
Musik gibt es nur, wenn auch dieser Schalter eingeschaltet ist.
Ach ja, das Radio kann per iphone via bluetooth bedient werden. Und man kann die eigene Lieblinksmusik streamen.
Ach ja, das Radio kann per iphone via bluetooth bedient werden. Und man kann die eigene Lieblinksmusik streamen.
Kompliziert?
Nö, Ganz einfach.
Diese Schalter sind in der Navigationsecke. Und USB Steckdosen für´s Handyaufladen gibt es auch dort.
Einfach einschalten.
Ein wichtiger Tipp: Bei Tagestouren bitte die Druckwasserpumpe ausschalten. Bei einem Defekt der Leitungen...500 Liter Wasser im Boot...Nicht so schön...
Und im Cockpit gibt es auch eine 12V Steckdose. Die kann mit einem USB Stecker versehen werden (liegt in der Naviecke). Zum Aufladen der Handys an Deck und Abends für die USB Ambientebeleuchtung...die auch Nachts, oder wenn ihr Abends unterwegs seid, anbleiben kann.
Ein wichtiger Tipp: Bei Tagestouren bitte die Druckwasserpumpe ausschalten. Bei einem Defekt der Leitungen...500 Liter Wasser im Boot...Nicht so schön...
Und im Cockpit gibt es auch eine 12V Steckdose. Die kann mit einem USB Stecker versehen werden (liegt in der Naviecke). Zum Aufladen der Handys an Deck und Abends für die USB Ambientebeleuchtung...die auch Nachts, oder wenn ihr Abends unterwegs seid, anbleiben kann.
Wasser in und um das Boot
Auch hier gibt es, gegenüber unseren Landwohnungen, ein paar Dinge zu erfahren, zu wissen, zu beachten.
Ein Boot liegt zum Teil unter Wasser. Unser gebrauchtes Wasser im Boot soll raus. Gleichzeitig soll kein Seewasser in unser Boot kommen.
Oh je, keine Panik. Dafür gibt es Ventile. Und MiTA hat einige davon, die aber händisch bedient werden wollen.
Die Spielregel lautet ganz einfach: Im Hafen Ventile auf und auf See wieder zu.
Gilt auch aus Sicherheitsgründen im Hafen: Keiner an Bord für längere Zeit, d.h. wenn Ihr wieder zurückfliegt - Ventile zu. In der Woche könnt Ihr sie auflassen.
MITa hat Ventile unter den Waschbecken in der Kombüse und in der Nasszelle. Und im Motorraum hinten. Letzteres ist für nicht segelnde Gäste unwichtig.
Die Toilette
An Bord gilt: Nur was durch den Magen und Darm gegangen ist, darf in die Toilette. Das hat einen ganz simplen Grund. Die Toilette schafft alles andere nicht. Sie verstopft. Und es ist eine sau stinkende Arbeit, Handpumpe...Seeventil...Verstopfung zu beseitigen.
Deshalb an Land möglichst die vorhandene Infrastruktur nutzen. Oder an die Spielregel der Bordtoilette halten.
Deshalb gibt es auch auch einen gelben Eimer unter dem Waschtisch... Die Bedienung der Toilette:
Pumpen: Spülen und Abpumpen. Mit Gefühl. Nicht gegen starken Widerstand. Nie mit Gewalt. Ausprobieren. Falls die Pumpe schwergängig geht, etwas Babyöl (im Schrank über dem Waschbecken) in die Schüssel und an die Pumpenkolbenstange geben. Normal ist, wenn alles super flutsch. Eine Klobürste gibt es nicht. Dafür aber Tabs. Individuelle Erfahrungsberichte darüber gebe ich gerne persönlich.
Kühlen und Kochen
Kommen wir zurück zu geschmacklicheren Themen. Kühlen und Kochen an Bord.
Die Kühlbox wird temperaturgesteuert über eine Thermostat-Einstellung. Zu finden in der Kombüse, backbord (links in Fahrtrichtung), im Staufach über der Kühlbox. Der Schalter in der Naviecke muss natürlich eingeschaltet sein. Die wärmste Temperatur ist am Thermometer an der Box abzulesen, die "Gefriertemperatur" am Thermometer in der Naviecke. Normalerweise reicht die Einstellung 6. Wenn Nachts der Kompressor zu laut ist, runter regeln auf 3-4. Die Box hat einen Kältespeicher.
Keine Sorge, aber die Kühlbox produziert neben Kälte auch Kondenswasser, welches unter die Bodenbretter im Kombüsenbereich abläuft. Nach Abschaltung der Kühlbox (12-24 Stunden vor Abreise) einfach trockenwischen. Perfekt.
Keine Sorge, aber die Kühlbox produziert neben Kälte auch Kondenswasser, welches unter die Bodenbretter im Kombüsenbereich abläuft. Nach Abschaltung der Kühlbox (12-24 Stunden vor Abreise) einfach trockenwischen. Perfekt.
Wenn wir Landstrom haben, nutzen wir eine Induktionsplatte zum Kochen und Braten.
Aber auf Lanzorote gibt es so viele gastronomische Angebote...
Und frische Brötchen gibt es 50 Meter entfernt beim Bäcker.
Da lohnt es sich nicht, den Ofen zu nutzen. Wenn doch, anrufen.
Übrigens, die Kanaren sind Wirtschaftssonderzone der EU. Das merkt man an den deutlich günstigeren Preisen...
Aber auf Lanzorote gibt es so viele gastronomische Angebote...
Und frische Brötchen gibt es 50 Meter entfernt beim Bäcker.
Da lohnt es sich nicht, den Ofen zu nutzen. Wenn doch, anrufen.
Übrigens, die Kanaren sind Wirtschaftssonderzone der EU. Das merkt man an den deutlich günstigeren Preisen...
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| nicht perfekt...aber hilft. Aufpassen, Stolperfalle! |
Die verschiedenen Staufächer - auch unter dem Boden - sind im Stauplan beschrieben, der in der Kombüse hängt. Die Bodenbretter ohne Löcher können mit dem schwarzen "Pömpel" angehoben werden. Er befindet sich im Ablagefach über der Spüle.
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| Das Bodenbrett im Niedergangsbereich. Hier befindet sich die Bilge. Der tiefste Punkt im Boot. Da sollte kein Wasser drin sein. Außer im Schacht nach unten. |
Wassertanks
MiTA hat zwei Wassertanks. Einen im Vorschiff unter der Liegefläch (ca. 350 Liter) und einen in der Backskiste steuerbord im Salon (ca. 150 Liter). Normalerweise solltet ihr auskommen. Wenn nicht, läuft die Wasserdruckpumpe ununterbrochen. Dann bitte Pumpe ausschalten und die Tanks umschalten (unter der linken Wohnzimmercouch). Das eine Ventil schließen und das ander öffnen. Es wird eine weile Dauern, bis die Luft aus dem System ist, d.h. die Pumpe läuft länger. Bitte alle Wasserhähne öffnen, bis die Luft raus ist.
Wichtig: Aus Hygenischen Gründen (obwohl wir Silberionen zur Desinfektion einsetzen) diese Wasser vorsichtshalber nur zum Spülen, Duschen, Händewaschen, aber nicht zum Trinken, Kaffee/Tee machen und Kochen benutzen. Einwandfreies Trinkwasser ist in den Wasserflaschen unter dem Salontisch und unter den Bodenbrettern im Salon. Kurze Info, was noch an Bord nach Abreise sein wird. Hilft uns beim Einkauf. Danke.
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| Warmwasserboiler und Wassertankventile. |
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| Die Wassertankventile |
Alles weitere selbst erkunden, evtl. anrufen.
Have fun. Enjoy. Relax. KaPh.













