Montag, 21. August 2017

... im PLANUNGsmodus: 2018 +



Die Wunden unseres ersten gemeinsamen Hochseetörns sind geleckt. Und mit jeder Foto- und Filmvorführung drängen die wunderschönen Naturerlebnisse die unkomfortablen (aber wichtigen) Erfahrungen in den Hintergrund. Das ist gut so!




Nach dem Törn ist vor dem Törn!

Da kann die Karibik leider nicht mehr mithalten. Gerade auch nach den diesjährigen Ereignissen.
 
Ich möchte das auch nicht mehr: Tropisches Klima und so weit entfernt. Ganz zu schweigen von den deutlich höheren logistischen Anforderungen.
Ach nö. Dann so doch nicht. Vielleicht mal als Charter. Oder als Rentner. Oder ...

Nun gilt für uns, die ursprünglich gesetzten seglerischen Ziele neu zu fokussieren und sich schlau anzupassen. Das haben wir ja schon mal realistisch in der Biskaya geübt.




Es gibt wertvolle ALTERNATIVEN. In Europa. Im Atlantik.

Erst verabschieden wir uns von dieser tollen Stadt. La Coruna


und
 

Wenn dann der Hercules von La Coruna auf uns herabblickt, sind wir wieder draußen. Im Atlantik. Jetzt müssen wir das legendäre Cap Finisterre runden. Nicht immer ganz einfach, aber  machbar.


Auf den kommenden rund 400 Seemeilen entlang der Iberischen Halbinsel am Atlantik liegen einige, aber hochseetechnisch anspruchsvolle, Flußmündungen. Mit nahezu schwellfreien Marinas, alten Fischerstädten, herrlichen Ankerbuchten mit feinen Sandstränden, tolle Kaps, kleine Inseln und zwei Großstädte.



Wir sind jetzt erst einmal gespannt, wie Schiff und Ausrüstung nach fast einem Jahr ohne unsere "Bewirtschaftung" aussehen werden. Für uns ein erster spannender Erfahrungsabschnitt auf unserem Törn.